Rezepte

Der Start in den Tag darf ruhig kräftig sein, auch Mittags vertragen wir eine gute Portion Kohlehydrate. Wer Gewicht verlieren möchte ist gut beraten Abends auf komplexe Kohlehydrate (Getreide, Reis, Nudeln, Kartoffeln etc) zu verzichten.

Auf der Suche nach Antworten ob Blätterteig vegan ist oder nicht habe ich erfahren, dass konventionelle Margerine nicht unbedingt vegan ist… Gut unsere Bio-Margerine aber schon. Also gehe ich  stark davon aus, dass auch unser frischer Blätterteig – nach ausgiebigem Studium der Inhaltsangabe auf der Packung –  aus dem Kühlregal vegan ist.

Blätterteigtasche mit Lauch-Spargel Füllung auf Tomatensugo

Einkaufszettel (reicht für 3 gute Esser)

1 Packung frischer Blätterteig, grüner Spargel, Lauch, grünes Pesto (vegan), Cocktailtomaten, Frühlingszwiebel
Das habe ich zu Hause
Rotwein (vegan), Sherryessig, Sojasauce, Basilikum, Bratöl, Olivenöl

Blätterteigtaschen auf Gemüsesugo.

Blätterteigtaschen auf Gemüsesugo.

Für die Blätterteigtaschen:

  • 2 Stangen Lauch in Ringe schneiden in etwas Öl braten.
  • 1 Packung grüner Spargel – das untere Drittel schälen  – in Stücke schneiden – zum Lauch in die Pfanne geben.
  • Mit Salz Pfeffer, ggf. etwas Zitronensaft, Sherryessig, ggf. Ingwer abschmecken (der Lauch gibt einen super Geschmack, da muss gar nicht mehr so viel gewürzt werden. Das Gemüse bissfest braten.
  • Ofen auf 200 – 220°C vorheizen.
  • Den Blätterteig in 6 Quadrate schneiden. Die Platten mit je 1TL Pesto bestreichen. Gemüse in die Mitte der Platte füllten und die Ecken nach innen schlagen. Die Ränder gut aneinanderdrücken.
  • Die Blätterteigtaschen wandern für ca. 20-25 Minuten in der Ofen.

Für die Sugo:

  • Während das Gemüse in der Pfanne bruzelt: gute  2 Handvoll Cherrytomaten halbieren, 1/2 Bund Lauchzwiebeln in Ringe schneiden.
  • In der  Pfanne (die gleiche wie für die Füllung benutzen) Cherrytomaten und Frühlingszwiebeln und ggf. Knoblauch in reichlich Olivenöl anbraten. Mit Rotwein (ca. 200ml) und Sherry ablöschen. Das ganze leise vor sich hinköcheln lassen bis es anfängt einzudicken. Mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken. Zum Schluss frischen Basilikum dazugeben.

Die Blätterteigtaschen werden mit der Sugo angerichtet. Dazu passt ein schöner Blattsalat.

Chia Samen  – Das „Superfood“ aus Mexiko wurde letztens bei uns im Laden verkostet. Die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten. Aus den Samen stellt man nach wenigen Minuten Quellzeit ein Gel her, das sich prima in Müsli, Smoothies oder Drinks mischen lässt. Mein Problem, trinke weder Smoothies noch esse ich Müsli (wenn dann nur höchst selten).

Also hab ich mir überlegt wie man den #Chia Samen noch verarbeiten könnten – mein Ergebnis:

Fruchtleder mit #Chia Samen

Einkaufszettel:

Chia Samen, reife Früchte nach Geschmack, Zitronensaft
Das habe ich zu Hause
Zucker, Stevia

  • Fruchleder aus Ananas, Mango und Chia Samen

    Fruchleder aus Ananas, Mango und Chia Samen

    2 EL Chiasamen mit der 6-fachen Menge Wasser klumpenfrei verrühren und ca. 15 Minuten quellen lassen.

  • In der Zwischenzeit das Obst mit etwas Zitronensaft pürrieren
  • Mit dem Chia-Gel vermischen und zum kochen bringen.
  • Das Fruchtmus mit Zucker und Steevia etwas Süßer als gewünscht (kalt schmeckt es dann weniger süß) abschmecken.
  • Möglichst dick einkochen.
  • Das Fruchtmus auf ein Backblech streichen (möglichst dünn – aber alles muss gut abgedeckt sein)
  • Im Backofen bei 70°C trocknen (ca. 3-5 Stunden je nach Dicke des Muses. Einen Kochlöffel in der Ofentür einklemmen damit die Feuchtigkeit entweichen kann)
  • Das Fruchtleder ist fertig wen es keine nassen Stellen mehr hat. Wenn Sie die Kanten vorsichtig vom Blech lösen können sie das Leder einfach abziehen.
  • Entweder in Stücke reißen oder in Rechtecke schneiden und aufrollen.

Das Fruchtleder ist extrem lecker – und befriedigt auch meinen ‚Süß-Huger‘ komplett.
Wer ein Dörrgerät hat ist fein raus. Damit kann man das Fruchtleder auch in Rohkostqualität herstellen – als komplett ohne kochen. Das werde ich bei Gelegenheit noch ausprobieren.

Ich stelle fest. Was mir wirklich abgeht in meinem veganen Selbsttest ist das Ei. Erstaunlicherweise kann ich viel besser als erwartet auf Käse und Milchprodukte verzichten – aber mein Frühstücksei vermisse ich schmerzlich. Darum habe ich mich dieses Wochenende an eine Tofu-Rührei-Alternative herangetraut…. und bin begeistert!

Tofu Rührei

Einkaufszettel

Tofu natur, Cocktailtomaten
Das habe ich zu Hause:
Kurkuma, Zwiebel

Im Vordergrund die vegane Rühreialternative

Im Vordergrund die vegane Rühreialternative

Für eine Person reicht 1/2 Stück Tofu (ca. 125 g)

  • Den Tofu mit der Gabel zerdrücken (nicht zuuuu fein) und in gut heißem Öl braten bis der Tofu leicht Farbe annimmt. Im Gegensatz zu allen anderen Tofu-Gerichten die ich ausprobiert habe wird der Tofu hier nur dezent angebraten, sonst wird die Konsistenz zu ‚kross‘.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln.
  • Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen. (Kurkuma macht den Tofu schön gelb – aber Achtung nicht zu viel verwenden sonst wird der Geschmack zu intensiv)
  • Zwiebelwürfel dazugeben – kurz mitbraten.
  • Cocktailtomaten dazugeben und noch ca. 2 Minuten weiterbraten.

PS: das Rührei kann man super mit verschiedensten Gemüsesorten variieren. Trauen Sie sich ruhig ran 🙂

Frühling! Ich bin begeistert – alles sprießt, die Luft ist voller Energie, Vogelgezwitscher, Bienen sind aktiv… ich liebe diese Jahreszeit.
Und…..(!) der Bärlauch ist auch schon da.

Einfach, schnell – direkt aus dem Garten, frischer geht es nicht:

Bärlauchpesto

 

Im Personal Blender geht das mit dem Pesto wie von selber

Im Personal Blender geht das mit dem Pesto wie von selber

Hab‘ ich alles zu Hause – bzw. im Garten
1 Büschel Bärlauch (so viel man mit einer Hand locker umfassen kann) reichen für ca. 2 Portionen Pesto (was ich zugegebener Maßen gerade eben ganz alleine verputzt habe)
2 EL Pinienkerne
3 getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer
Olivenöl nach Gefühl

Alles zusammen in den Personal Blender geben (geht natürlich auch mit Pürrierstab) – mit einem guten Schuss Olivenöl vermixen. Man merkt ganz schnell ob es noch mehr Öl benötigt oder nicht. Am Ende sollte eine typische Pesto-Konsistenz herauskommen.

Dazu habe ich mir die Buchweizen-Sweet Potato Spaghetti gemacht. Die Buchweizenspaghetti werden auch bei Attila Hildmann immer wieder eingesetzt. Mir fällt auf, dass sie schön satt machen und einen wirklich feinen, nussigen Geschmack haben.

Das ganze Essen war in unschlagbaren 7 Minuten (ab Kochzeitpunkt des Nudelwassers) fertig – und steigt damit in mein absolutes Top-Ranking auf.

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Bei dieser Sonne ruft der Balkon. Er möchte in Schuss gebracht und bestuhlt werden. Nach getaner Arbeit genießen wir den Ausblick auf die noch kahlen Bäume, das wird noch…
Was jetzt noch zum Glück fehlt, ist ein sommerlicher Shake.

Ich entscheide mich für einen Banane-Kokos-Drink, das geht schnell und macht Laune.
Bananen und Reis-Kokos-Drink von Provamel habe ich immer zuhause.
Der nicht-vegane Partner gönnt sich eine Kugel Eis dazu.

PS. Bei genauerem Hinschauen fällt mir auf, dass es der Reis-Kokos-Drink kalorisch durchaus mit „normaler“ Milch aufnehmen kann. Wer also Alternativen zwecks Diät sucht, sollte bei den Milchalternativen auch das Kleingedruckte studieren.

Banane-Kokos-Drink

In meinem katholischen Elternhaus im Chiemgau stand freitags ein fleischloses Gericht – wenn auch nicht vegan – auf dem Speiseplan. Ich erinnere mich noch gut an meine Abneigung gegen Fisch. Obwohl Muttern damals noch den Frischen an der Supermarkt-Theke bekam.  Das waren noch die guten alten Vor-Iglu-Zeiten. Heute wüsste ich es durchaus zu schätzen, damals war ich jedoch immer äußerst erfreut eine bayrische Mehlspeise (als Hauptmahlzeit!!) serviert zu bekommen. In Notzeiten – z.B. während einer veganen Challenge – erinnere ich mich also an die schönsten Freitage meiner Kindheit wenn Apfelstrudelduft aus dem Backrohr entstieg.

Die Lösung liegt im Seidentofu. Dieser hat von allen Tofusorten den höchsten Feuchtigkeitsanteil und lässt sich sehr schnell (relativ) glatt rühren. Auf der Internetseite von Taifun finden sich einige Rezepte, auch ein Tiramisu ist dabei.

Zutaten für den veganen Apfelstrudel a la Oma Hadamek

Zutaten für den veganen Apfelstrudel a la Oma Hadamek

Der Einfachheit halber nehme ich den fertigen, veganen Strudelteig von Donaustrudel. Dieser ist 130 cm lang und sollte vor der Verwendung für Apfelstrudel der Länge nach halbiert werden (also 2 x 65 cm Stücke). Somit kann auch eine kleinere Portion als Nachtisch zubereitet werden. Falls der Strudel beim Rollen einreißt, ist es von Vorteil, ein kleines Notstück in Pflastergröße zurückzuhalten. Die Zutaten in der Einkaufsliste sind für eine Packung Strudelteig und 4 Personen.

Äpfel in Würfel schneiden.

Den Seidentofu in eine kleine Schüssel geben und mit der Gabel kurz durchrühren. Zur Verwendung im Strudel kann die Konsistenz etwas gröber ausfallen.

Strudelteig halbieren. Den Seidentofu auf den ausgerollten Strudelteig-Stücken verstreichen. Die Apfelstücke darauf verteilen, Rosinen darüber streuen. Mit wenig Zimt-Zucker bestreuen. Ich habe den Seidentofu bewusst nicht gesüßt, da durch die Äpfel und Rosinen die Süße ganz natürlich dazu kommt. Der Zimt-Zucker (wer keinen Zimt mag, nimmt nur Zucker) am Schluss kann dann noch ein wenig nachsüßen.

Die jeweils äußeren, langen Seiten des Teiges ca. 3 cm nach innen klappen. Vorsicht, der Teig ist sehr empfindlich. Die Strudel nun vorsichtig aufrollen und mit den „Verschlußseiten“ auf die geöffnete Hand rollen lassen. So können sie unfallfrei hochgenommen und (mit der „Verschlußseite“ nach unten) in eine Auflaufform abgelegt werden. Sollte der Teig an einer Stelle aufreißen, das „Not-Pflaster“ anfeuchten und auf den Teig kleben.

Bei 200 ° Umluft im Backofen für ca. 25 Minuten backen. Beim Verwendung von Blätterteig sollte übrigens Alufolie oben drauf und der Strudel ca. 50 – 60 Minuten im Ofen bleiben.

Apfelstrudel2

 

Einkaufszettel

Strudelteig oder Blätterteig von Donaustrudel
400 – 600 g Seidentofu
6 mittelgroße, saftige Äpfel
Das habe ich zu Hause:
4 handvoll Rosinen, Zimt-Zucker

nach einer Rezeptidee von Björn Moschinski.
Mädelsabend 🙂 Wir sind zu viert und kochen – natürlich – heute mal vegan.

Reispflanzerl auf Ratatouille

Reispflanzerl auf Ratatouille

Reispflanzerl mit Ratatouille

Schritt 1:

Eine Tasse Reis nach Packungsangaben kochen. (Wir haben braunen Basmatireis verwendet. Der wird 1:1 mit Salzwasser kurz aufgekocht und danach auf kleinster Flamme in ca. 30-40 Minuten fertig gegart).
Danach möglichst kalt stellen (bei uns ging es einfach ab auf die Terasse).

Schritt 2 – die Schnippselrunde:

Für die Pflanzerl: Karotte und 1/2 Zwieble sehr fein würfeln (oder einfach hacken). Walnüsse grob hacken.
Für die Ratatouille: Aubergine, Zucchini, Zwiebel, Tomaten und Paprikas würfeln und mit Zitronensaft (1/2 Zitrone oder ca. 2 EL) vermischen.
Die Datteln in feine Ringe schneiden.

Schritt 3 – Ratatouille

Das Gemüse in Olivenöl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen, die Datteln dazugeben und auf kleiner Flamme garen lassen. (Je nach Größe der Gemüsewürfel variiert die Garzeit. Ich finde, dass eine Ratatouille sowohl etwas bissfester als auch schön weich prima schmeckt – da kann sich jeder nach Gusto, Zeit oder Tagesform austoben) Durch die Datteln erhält die Ratatouille eine sehr interessante süßliche Note die super zu den Pflanzerln passt.

Schritt 4 – die Pfanzerl

Pflanzerlmasse

Pflanzerlmasse

Die Mini- Gemüsewürfel (Karotte und Zwiebe) in Olivenöl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind und schon etwas Farbe annehmen. Dann die Walnüsse dazu geben und noch ca. 1 Minute weiter braten.
Den Reis damit vermischen. Ca. 3-4 EL Mehl darüberstäuben, 1/2 TL Backpulver (ersetzt das Ei für die Bindung), 2 EL Käsealternative (gibt eine schöne Würze), etwas Sojamilch dazugeben und ordentlich zusammenkneten. Je nach Bedarf noch Mehl und/oder Sojamilch dazugeben.

Käsealternative: Ich habe ein neues Produkt (das erst Anfang März zu kaufen sein wird) verwendet: „Cheesana Natur“ – ein veganer Brotaufstrich von Sanchon der sich auch gut zum überbacken eignet. Sie können aber auch veganen ‚Frischkäse‘ oder einen veganen Brotaufstrich von Allos, Tartex oder Zwergenwiese verwenden. In diesem Rezept kommt es in erster Linie auf die Würze und die ‚klebrige‘ Konsistenz an.

Aus der Reismasse Bällchen (Größe von Tischtennisbällen) formen. Die Bällchen in die Pfanne mit heißem Bratöl geben, flach drücken und von beiden Seiten schön kross anbraten bis sie braun werden.

 

Einkaufszettel

Natur-Reis, vegane Käsealternative (ich gehe im Text näher darauf ein), Sojamilch, Walnüsse, 1 Karotte, 3 Tomaten, 1 Aubergine, 1 Zucchini, 2 Paprikas, 100g Datteln
Das habe ich zu Hause:
Zwiebeln, Bratöl, Backpulver, Mehl, Zitrone oder Zitronensaft, Olivenöl, Thymian oder provenzialische Kräuter

Schmeckt köstlich asiatisch und ist ganz locker vegan aus dem Ärmel geschüttelt.
Sehr praktisch: hier können Sie vorhandenes Gemüse verwenden, nur nicht zuviel zusammenmixen.

Mein Rezept für ca. 4 Personen:

150 – 250 g Tofu (je nach Hunger)
1 rote Paprika
2 große Karotten
1 Stange Lauch
1 mittelgroße rote Zwiebel
250 ml Kokosmilch
250 ml Reis-Kokosmilch von Provamel (das spart etwas an Fett ein)
1 Eßl Thai-Curry Paste (z. B. von Arche)
1/2 – 1 Eßl Thai-Chili-Paste (z. B. von Arche) – je nachdem wie scharf Sie essen.
Als Beilage Basmatireis

Tofu vorsichtig aus der Packung nehmen. Wie Schafskäse schwimmt er in etwas Flüssigkeit. Mit Hilfe von Küchenpapier leicht ausdrücken. In etwas Öl und den Gewürzpasten marinieren und in der Pfanne anbraten.

Zwiebelwürfel in Öl andünsten. Gewürfelte Paprika und Karotten sowie den in Scheibchen geschnittenen Lauch zugeben und einige Minuten köcheln lassen.

Nun den marinierten Tofu sowie Kokosmilch und Reis-Kokosmilch dazugeben. Solange köcheln lassen bis das Gemüse den von Ihnen bevorzugten Biß erreicht hat.

Das Curry zu Basmatireis servieren. Dieses Gericht bietet eine gute Gelegenheit mal wieder Naturreis auszuprobieren. Dieser sättigt und bringt viele wertvolle Inhaltsstoffe mit. Durch die Schärfe des Gerichts und den Soßenanteil fällt das „natur“ im Reis nicht so sehr ins Gewicht.

 

… überraschend für unsere „Neugierigen“ beim Infoabend – und auch für mich  – war der Karottenkuchen.
Richtig einfach und richtig „guad“.

Einkaufszettel

2 x Soja Sahne (Natumi), 300g Karotten, Mehl (ich habe Dinkelmehl 1050 verwendet), 2 x gemahlene Mandeln (Rapunzel), dunkle Kuvertüre (die von Rapunzel ist vegan)
Das habe ich zu Hause
300 g Zucker, Backpulver, Zitrone, Zimt

#Anja: Ich habe diesen Kuchen mit 160 g Zucker gebacken. Ich mag es zwar grundsätzlich süß, aber wenn Kinder mitessen verwende ich gerne etwas weniger Zucker. Er schmeckt trotzdem (obwohl noch im Rohzustand ohne Kuvertüre) so lecker, dass wir nur noch die Hälfte zum glasieren übrig haben.

Schritt 1:

Ofen vorheizen: 180 Grad
1,5 Packungen Sojasahne (300g – unbedingt aus dem Kühlschrank) steif schlagen.
ACHTUNG: so richtig steif wird die Sahne nicht, eher cremig.
Den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen – dann wird die Creme „steif“, wobei man diesen Begriff hier nicht mit der üblichen steif geschlagenen Sahne vergleichen darf.

Schritt 2:

Karotten schälen und raspeln, mit 180g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 2 Packungen Mandeln (250 g), etwas geriebener Zitronenschale (ein Spritzer Zitronensaft geht auch) und einer guten Prise Salz vermischen.
Das Ganze unter die Sojasahne heben.

Schritt 3:

Die Masse in eine Springform füllen (den Boden mit Backpapier auslegen, den Rand mit Rapsöl oder ähnlich geschmacksneutralem Öl einpinseln) und bei 180 Grad 60 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

Schritt 4:

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und den erkalteten Kuchen glasieren.

Verarbeiten was grad da ist – darin bin ich von Haus aus nicht schlecht.
Und was kommt dabei raus wenn es vegan, eiweißreich und kohlehydratarm sein soll?

Kichererbsenpfanne

Kichererbsenpfanne

Kichererbsenpfanne mit Tofu

Dauer ca. 25 Minuten mit Tofu
ohne Tofu 15 Minuten

Schritt 1:

Tofu in Stücke schneiden (ca. 0,5 cm dick) und heiß anbraten bis er Farbe annimmt (gutes Bratöl, schön heiß braten und nicht zu kurz – dann gelingt Tofu immer!)
Dauer ca. 10 Minuten.
Mit Curry und Salz würzen und mit Sojasauce ablöschen. Tofu auf die Seite stellen.

Schritt 2:

Währen der Tofu bruzelt Gemüse kleinschneiden. Ich habe diesmal alles was noch im Kühlschrank war verwendet: Lauch, Karotten, Pastinake, wenige Süßkartoffel und Paprika

Schritt 3:

Alles in der Pfanne in Olivenöl braten – nicht so heiß wie beim Tofu.
Wenn alles fast gar ist kommt ein Glas Kichererbsen dazu- kurz weiterbraten. Den Tofu dazu geben und ca. 2 Minuten weiterbraten.
Mit Salz, Pfeffer, Curry, Chilli (oder Sambal Olek wer es schön schaft mag) und Sojasauce abschmecken.

Fazit: Schnell, Resteverwertung, lecker und hält gut satt.

Einkaufszettel:

1 Dose/Glas Kichererbsen, Tofu
Das habe ich zu Hause:
Gemüse, Sojasauce, Curry, Bratöl, Olivenöl