Wenn ‚darf‘ und ‚muss‘ auf einmal mächtig werden.

Es ist schon eigenartig. Seit Wochen beschäftige ich mich nun mit dem Thema vegane Ernährung. Die Entscheidung 60 Tage lang diesen Ernährungsstil zu testen ist mir ziemlich leicht gefallen.
Und jetzt das! In mir wächst ein eigentlich klitzekleiner Schweinhund zu einem wahren Monster heran das da brüllt: Heute dein letztes Frühstücksei! Heute noch einmal Käse essen! Schnell noch einen Flasche Wein aufmachen! Schokolade – und zwar Vollmilch!

Du meine Güte – das ist ja wie der unerklärliche Run in den Supermärkten kurz vor Weihnachten oder Ostern der offenbar durch die Furch vor ‚dem Tag danach‘ (an dem es sicherlich nie mehr etwas zu essen geben wird 😉 ) genährt wird.

Das wird also ein Kur nicht nur für den Körper sondern auch für die Psyche. Gut so!

Hier zu Beginn meine Bestandsaufnahme:

  • Körpergefühl: nicht schlecht aber auch nicht super. Ein paar Kilo weniger wären schon prima, dann würde mir das joggen bestimmt auch leichter fallen. Außerdem stänkert mein Magen (vor allem jetzt nach der Biofach) und will einfach geregeltere und weniger umfangreiche Mahlzeiten haben – zumindest ist das meine Interpretation des lästigen Grummelns das er immer wieder von sich gibt.
  • Sportlich Motivation: unterirdisch! Meine Joggingschuhe brüllen sich die Seele aus dem Laib und ich bleib ständig am PC oder am Saxophon hängen.
  • Hautbild: momentan mal wider eine kleine Neigung zur Unreinheiten, Haut ist weich aber zu wenig Flüssigkeit im Gewebe (ja ja ich trinke natürlich auch nicht genug – zumindest nicht genug Wasser :-D) Am Körper merke ich zum ersten Mal eindeutige Zeichen der Hautalterung.
  • Energie: super – bin auf alle Fälle motiviert jetzt zu starten. Mein Mann Axel meint er hätte den Eindruck ich begebe mich wieder auf eine Art ‚Jakobsweg’…. Da hat er nicht ganz unrecht!

 

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