Bio G'wölb Challenge

Wenns es mal ganz schnell gehen muss:

Schnellste Gemüsesuppe aller Zeiten

Man nehme: Hokkaido Gemüsesaft aus der Flasche von Voelkel, Provamel Reis-Kokos Drink, würzen fertig.  (2 Flaschen Gemüsesaft a 0,75 l auf 1 Liter Kokos-Reismilch = ca. 5 – 6 Portionen)
Als Gewürze eignen sich: Fenchel, Koriander, Senfkörner
oder Ingwer, Chili, Kurkuma
oder Curry, Chili, Knoblauch Ingwer.
oder oder oder….

Als ‚Sahnehäubchen‘ bietet sich Mandelschaum an:
Mandelmus, Wasser, Salz und Pfeffer mit Rührstab o.ä. aufschlagen
2 EL Nussmus (Verhältnis Mus:Wasser = 1:1)

Einkaufszettel:

Gemüsesaft (z.B. Hokkaido Gemüsekomposition)
Reis-Kokosmilch
Das habe ich zu Hause
Gewürze

suppe

Als Vorspeise oder auch zum Sattessen

Einer meiner Dauerbrenner (auch in ’nicht veganen‘ Phasen) ist die vegane Tofu Bolognese die einfach zu fast allem passt. Zucchini Spaghetti, mediterrane Aufläufe, Nudeln jeder Art, als Chili Grundlage oder auch in einer Kartoffelpfanne z.B. mit Oliven.

Tofu Bolognese

Schritt 1:

Tofu natur mit der Gabel zerdrücken. In reichlich Fett braten.
WICHTIG: heiß braten und ziemlich lange – bis der Tofu Farbe annimmt und schön kross ist.
Tofu zur Seite stellen.

Schritt 2:

Zwiebeln und Knoblauch anbraten
Tofu dazu
Tomatenmark  kurz mitbraten – mit Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano und Agavensirup würzen
Tomatenpolpa dazu geben.
Jetzt einfach auf kleiner Flamme solange köcheln lassen bis der Rest der Mahlzeit fertig ist.
Abschmecken je nach Gusto

TIP:

Tofu immer alleine braten (ohne Zwiebeln oder ähnliches) ansonsten wird er nicht kross.
Mit Hilfe von Tomatenmark können Sie die Konsistenz der Bolognese gut beeinflussen. Für eine Kartoffelpfanne koche ich meine Bolognese wesentlich dicker als z.B. für Aufläufe.

Die Bolognese lässt sich gut einfrieren – auf Vorrat kochen kann sich also lohnen.

Einkaufsliste

Tofu natur, Tomatenpolpa, Tomatenmark
Das habe ich zu Hause
Majoran, Oregano (oder italienische Kräuter), Zwiebel, Knoblauch

 

Infoabend über unseren Selbsttest am Montag

infoabendDer Montag stand voll und ganz unter dem Motto : KOCHEN und BACKEN.
Das ging in der Früh direkt los mit der Herstellung von weißer Schokolade mit Cranberry und einem  saftigen Karottenkuchen.
Am Nachmittag (nachdem John die Küche nach dem Mittagstisch geräumt hatte) kamen dann die pikanten Probierereien an die Reihe.
Vegane Moussaka, Zucchini Spaghetti mit Tofu-Bolognese, Reisbällchen mit verschiedenen Dips und eine Karotten Kürbissuppe mit Mandelschaum standen auf dem Plan.
Während ich (Martina) für die warme Küche zuständig war hat Anja Karotten, Äpfel und Orangen zu einem frischen Gemüsesaft verarbeitet.
Gemeinsam haben wir uns dann der – zugegebenermaßen eher unbeliebten – Aufgabe des „Reisbällchenformens“ gewidmet und nebenbei die Schwerpunkte unseres Selbsttests formuliert.

Pünktlich um 19.30 Uhr konnten wir die ‚Vegan-Neugierigen‘ mit Tee, Saft und unseren Probierereien begrüßen. Es war ein sehr netter Abend und nun sind wir neugierig wer sich mit uns tatsächlich ins ‚vegane‘ Abenteuer stürzen möchte.

Offiziell geht es nächsten Montag (17.02) los. Der Selbsttest ist für 60 +/- geplant. Es soll gelten: Solange es schmeckt, solange es gut tut, so lange es Spaß macht!
Sie möchten später einsteigen  – gerne
Sie möchten früher aufhören – gerne

Wir freuen uns über jeden Mitstreiter und hoffentlich regen Erfahrungsaustausch hier auf dieser Plattform.
Bei Interesse richten wir gerne ein wöchentliches oder 14tägiges Treffen ein.

Sie/Ihr erreicht uns im Laden oder per Email unter info@ich-liebe-bio.de

Herzliche Grüße
Martina und Anja

 

Tolle Wortkreation. Nun muss ich also im Freundes- und Bekanntenkreis nicht mehr meine gesunden Lebensmittel anpreisen (gähn…) sondern darf von Super Food reden. Da steigt doch gleich das Interesse. Oder wie war das gedacht?

Grundsätzlich bin ich ja keine Freundin von Nahrungsergänzungsprodukten (auch so ein einschläferndes Wort), was man an unserem überschaubaren Sortiment in dieser Kategorie  im G’wölb gleicht sieht. Andererseits freue ich mich natürlich auch, wenn es endlich etwas gibt was müde Augen munter und die kleinen und mittleren Sorgenfalten etwas abmildert.

Ich versuche hier einen kleinen Überblick über das aktuelle Trend-Angebot zu geben – ob wir es wirklich brauchen – und versuche auch zu recherchieren ob es dann, wenn wir es uns zuführen, vom Körper auch aufgenommen werden kann. Denn das ist nicht immer der Fall und dann wäre es wirklich Schade um Geld und Einkaufsstress.

Im Hildmann Buch und in vielen Google-Einträgen stoße ich immer wieder auf den Begriff ORAC (Oxygen Radical Absorption Capacity). Es geht um die Eigenschaft von Stoffen, Radikale möglichst lange „beschäftigt zu halten“. Ob dies in unseren Körpern auch so funktioniert wie im Reagenzglas ist jedoch noch nicht nachgewiesen. Das United States Department of Agriculture hat deshalb eine ausführliche ORAC-Liste zurückgezogen. Sie ist jedoch im Internet noch zu finden.

Anja

 

In den letzten Tagen werden wir immer wieder gefragt „wie geht denn das?“

Vegan kochen und backen ist wirklich kein Hexenwerk, wenn Sie ein paar Details wissen.

Wie wird das Ei ersetzt?
Beim Backen ersetzt 1 gestrichener TL Backpulver 1 Ei.
Im Rührteig ersetzen 3 EL Apfelmus 1 Ei, es macht den Teig auch saftig.
Mit Sojamehl können Sie bis maximal 2 Eier ersetzen, ohne dass der Geschmack leidet.
Geben Sie 1 – 2 gestrichene TL statt 1 – 2 Eiern in den Teig.

Wie wird die Milch ersetzt?
Sojamilch macht den Teig schön locker. Sie können aber auch Hafermilch (ist von Natur aus süß), Dinkel-, Reis-, Haselnuss oder Mandelmilch verwenden. Ganz neu ist die Reis-Kokosmilch, so haben Sie gleichzeitig noch ein schönes Kokosaroma im Kuchen.

Was wird zum Binden verwendet?
Guarkernmehl (für warm und kalt): 1 g = 1/2 gestrichener TL bindet 150 ml Flüssigkeit.
Johannisbrotkernmehl (für warm oder kalt): 1 TL bindet 125 ml Flüssigkeit.
Agar-Agar (ersetzt Gelatine), wird 1 – 2 Minuten gekocht, genau dosieren, sonst wird’s schnell ein Gummibärchen.

Hier ein Grundrezept „Veganer Rührteig“ für ca. 12 Muffins oder eine 26 cm Springform von Nicole Just (Vegan backen von GU)

125 g weiche vegane Margerine
125 g Zucker
2 TL Sojamehl (oder Ei-Ersatzpulver)
1 Prise Salz
300 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver
150 ml Sojamilch (macht den Teig schön locker)

Margarine und Zucker schaumig schlagen. Ei-Ersatz, Salz, Mehl, Backpulver und Pflanzenmilch unterrühren und auf höchster Stufe rühren. Springform gut einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Backofen auf 200 ° (180 ° Umluft) vorheizen. 25 – 30 Minuten backen. Holzstäbchentest machen.

Dazu passen je nach Saison oder Anlass Obst, Nüsse oder Schokolade zum druntermischen.

Weitere Back-Ideen mit tollen Fotos auf dem blog von veganguerilla.

In die Kategorie „Was ist eigentlich…“ gehört auf jeden Fall Tempeh. Aufgrund des merkwürdigen Aussehens habe ich mich selbst erst kürzlich drangewagt… und war angenehm überrascht.

Bei Tempeh handelt es sich um fermentierte Sojabohnen, denen der Edelpilz Rizipus Oligosperus zugefügt wird. So kommt es zu der weißlichen Oberfläche die etwas an Camembert erinnert. Beim Tempeh werden die Sojabohnen im Stück verwendet (auch deshalb sieht es merkwürdig aus) was einen gewissen positiven Biss mitbringt – im Gegensatz zum Tofu.
Tempeh wird in Indonesien als preiswerte Eiweißquelle geschätzt. Es wird gebraten (in Öl und Sojasoße) oder frittiert angeboten. Durch seine spezielle Struktur nimmt es Gewürze optimal auf.

Auch bei mir muss es häufig schnell gehen – hierfür ist Tempeh ideal.
Ich habe etwas Olivenöl in die Pfanne gegeben, die Tempehscheiben ausgelegt, eine halbe Paprika dazugeschnitten und ca. 3 Eßl Sojasoße darüber gegeben (wenn etwas mehr Zeit zur Verfügung steht ist marinieren toll). Gewürzt habe ich mit einer Mischung aus Rosmarin, Oregano und Knoblauchsalz (also wenig asiatisch – aber bei mir im Gewürzregal immer vorhanden). Meine Tempehscheiben waren ca. 7 Minuten in der Pfanne und von beiden Seiten kross angebraten. Dazu gab es den üblichen grün-bunten Salat.

Tempeh1

Tempeh – hier ist die Struktur gut zu sehen

Tempeh in Öl & Sojasoße gebraten

Tempeh in Öl & Sojasoße gebraten

 

60 Tage Vegan – jetzt geht’s bald los.

Die Suche nach dem richtigen Starttermin für unseren Selbsttest war nicht gerade einfach. Skifahr-Wochenenden, Biofach (mit 100 leckeren Sachen zum probieren), Geburtstagsfeiern…
Aber jetzt ist es dann soweit: Am 17. Februar starten Anja und ich in den Selbsttest:

60 Tage vegan

Keine Zwischennaschereien, kein Alkohol, kein Cappuccino (außer mit Pflanzenmilch)
dafür viele leckere neue Gerichte, Grüntee und Matcha, Shakes, und Vitalstoffe satt.

In der Gruppe geht so was ja immer viel einfacher. Deshalb:

Wer hat Lust mitzumachen?

Am Montag, den 10. Februar 19.30 Uhr,  laden wir zum Info- und Kennenlernabend ein. 
Es wird gleich mal vegane Sächelchen zum probieren geben – veganen Wein (noch ist es ja genehmigt) und natürlich genaue Infos wie das ganze Aussehen wird.
Wer Lust hat, macht 60 Tage oder auch 14 Tage lang mit – steigt mittendrin ein oder hört früher auf. Ganz egal und ganz nach dem Rapunzel-Motto ‚Jedes Essen zählt‘

Wir freuen uns über jede(n) Mitstreiter(in)

 

Schneller als vermutet

gefüllte Paprika mit Salat und gebratenen Kräuterseitlingen

gefüllte Paprika mit Salat und gebratenen Kräuterseitlingen

für 2 Personen mit großem Hunger:

Schritt 1:

ein kleine Tasse Einkornreis (es geht natürlich auch jede andere Getreide- oder Reisvariante z.B. Dinkelreis oder Naturreis) in Salzwasser kochen.
Ofen auf 180°C vorheizen

Schritt 2:

In der Zwischenzeit 2 – 3 Paprikas halbieren und ‚aushöhlen‘.
Eine gute Handvoll Pilze (ich hab Shiitake genommen – die mussten gerade weg)
und eine Zwiebel kleinschneiden und anbraten.
Zwei Hände voll Babyspinat (frisch) in die Pfanne geben und so lange weiterbraten bis er zusammengefallen ist.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 3:

Reis und Gemüsemischung mit 1-2 EL weißem Mandelmus mischen und nochmal kräftig abschmecken. Die Paprikahälften damit füllen und in eine Auflaufform geben.

Schritt 4:

1/2 Flasche Tomatenpolpa um die Paprikahälften herum verteilen.
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß,  Chili (wenn man’s gerne etwas schärfer mag), evtl. Knoblauch, getrocknete Gewürze nach Belieben (ich hab Oregano, Basilikum und Petersilie verwendet)
einfach auf die Polpa streuen.
Alles für 15 Minuten in den Ofen.

Schritt 5:

Paprikas auf den Teller anrichten – Sauce nochmal durchrühren und ggf. mit etwas Sojasauce und/oder dunklem Balsamico würzen.

Dazu passt ein frischer Salat

Einen Salat aus frischen Blattsalaten und Gemüse nach Wunsch (z.B. Tomaten, Gurken, Paprika, Fenchel, Karotten ….) zubereiten. Ich hatte noch Kräuterseitlinge zu Hause – gebraten über einen Blattsalat – einfach himmlisch.
Ein Dressing aus dunklem Balsamicoessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und einem fruchtigem Senf (z.B. Orangensenf von Byodo oder von Columnella den Spezialsenf Nr. 1) zubereiten.

Tip: Die Zubereitung lässt sich wirklich gut steuern. Ich hab während der Kochzeit des Reises bereits Gemüse und Salat vorbereitet. Während die Paprikas im Ofen braten, ist Zeit die Küche zu machen. (ich hab sogar noch eine Nachspeise hinbekommen 🙂
Alles in allem bin ich nach 40 Minuten fertig und muss nicht einmal nach dem Essen ’nachsitzen‘

Einkaufszettel:

Einkornreis, 3 roten Paprika, Pilze, Blattspinat, Tomatenpolpa, Salat
Das habe ich zu Hause:
Zwiebel, Mandemus, Olivenöl, Gewürze und Kräuter

 

Pinkantes auch zum Frühstück

Pinkantes auch zum Frühstück

Geht doch!

Hier die Anpassung meiner Lieblings-Frühstück-Gewohnheiten in vegan UND vitalstoffreich

Schönes Vollkornbrot – veganer Brotaufstrich (z.B. von Zwergenwiese)
frische Tomaten, Sprossen, Kresse – was grad so da ist – oben drauf

Interessante Infos:

Die Tomate ist nicht nur eines meiner Lieblingsgemüse (da bin ich wohl auch nicht allein 🙂 sondern eine rote Gesundheitsbombe.
Sie enthält das Carotinoid Lykopin, das eine Anti-Krebssubstanz zu sein scheint. Es gibt Hinweise auf eine Cholesterin senkende Wirkung und eine Verhinderung von Herzinfarkten.*
Interessant ist auch, dass die Carotinoid-Aufnahme bei verarbeiteten Lebensmitteln (also z.B. gekochten Tomaten) sogar besser ist als im rohen Zustand. Es spricht also nichts gegen Tomatenpolpa  und Tomatenmark!

TIP:

Alle Carotinoide sind fettlöslich. Also am Besten zum Schluß einen Spritzer hochwertiges kaltgepresstes Öl darüber geben (z.B. Olivenöl, Walnußöl oder Leinöl)

*Aus: ‚Ihr Einkaufsführer: Bioaktive Substanzen – Pflanzenpower für das Immunsystem‘, Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann, Dipl. oec. troph. Kathi Dittrich, Haug Verlag 2003

Suppe super einfach

Suppe super einfach

Suppe für Eilige – also für mich!

Menge lässt sich beliebig variieren

Schritt 1:

Karotten, Hokkaido, etwas Stangensellerie zerkleinern
mit Reis-Kokos-Drink von Provamel kochen bis alles weich ist.

Schritt 2:

pürieren

Schritt 3:

mit Gemüsebrühe strecken bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Mit Kurkuma, Cheyennepfeffer (Vorsicht scharf), Salz und evtl. etwas Ingwer abschmecken.

Wer mag streut sich Kokoschips über die Suppe

Einkaufszettel:

Hokkaido, Karotten, Stangensellerie, Reis-Kokos Drink
Das habe ich zu Hause:
Kokoschips, Gewürze

Feines und gut verträgliches Abendessen

Feines und gut verträgliches Abendessen